Wir wünschen allen, die diesen Blog verfolgen ein Frohes Neues Jahr 2018! Auf der Baustelle ist seit Mitte Dezember das Dämmen der Wände mit Stampflehm das bestimmende Thema. Hierfür wird ein Lehm-Kork-Gemisch hinter eine sich stetig erhöhende Wandverschalung gestampft. Die Holzverschalung bleibt dabei dauerhaft lückenhaft, damit der Lehm trocknen kann. So ergibt sich ein rasterhafter Wandaufbau, der später mit Lehmputz glatt verputzt wird. Detailliertere Infos gibt es in den Bildunterzeilen.
Mirek transportiert einen Sack Lehm mit der sogenannten „Ameise“ an Ort und Stelle.
Der Blick von der Küche ins Esszimmer. Die Esszimmerwand ist bereits bis zur Decke gedämmt.
Blick vom Esszimmer ins Wohnzimmer. Das Dammverfahren geht schneller als gedacht.
Das Lehm-Kork-Gemisch.
Der Lehm wird mit einer Kehrschaufel hinter das Verschalungsbrett verteilt….
… um dann später festgestampft zu werden.
Im Wohnzimmer werden die Verschalungsbretter zugeschnitten.
So sieht das „Raster“ aus Lehm und Brettern aus der Nähe aus.
Die Zwischenräume werden später noch mit Lehm aufgefüllt, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.
Die Fenster sind inzwischen mit dicker Noppenfolie zugeklebt. Die Türen sind verbrettert. So kann die provisorisch angeschlossene Heizung die Räume auf etwa 6-7 Grad heizen. Der Lehm kann folglich langsam trocknen.
Ansonsten: Regen, Regen, Regen.
Wir wussten nicht, dass Schlamm noch Steigerungsformen kennt…